Der Grundschulstandort wünschte sich einen Schutzzaun für eine zukünftige Wildblumenwiese am Fußballplatz. Nachdem die Materialien organisiert wurden, bekamen die Schülerinnen und Schüler der Werk-statt-Klasse den Auftrag, diesen Zaun, im Rahmen der Berufsorientierung, aufzustellen. Am ersten Tag wurden die Abstände der Pfosten ermittelt und markiert.

Anschließend wurden mit einem Erdbohrer die Löcher ausgehoben. Hierbei stellte sich heraus, dass der Untergrund mit Steinen und Bauschutt durchzogen war, so dass die Löcher nicht ohne weiteres Werkzeug erstellt werden konnten.
Am zweiten Tag wurden die Steine mit Hilfe einer Bohrmaschine, Eisenstangen, einer Brechstange und einem Vorschlaghammer zerkleinert und mit der Hand ausgehoben. Anschließend konnten die Pfosten gesetzt werden. Ein Pfosten musste einbetoniert werden, da die darunterliegende Steinplatte nicht zu durchdringen war.
Am dritten Tag konnte der Staketenzaun an den Pfosten montiert werden. Der Zaun wurde zunächst mit Stahlkrampen am ersten Pfosten befestigt. Die Krampen wurden eingeschlagen, wobei ein Vorschlaghammer als Gegenlager verwendet wurde. Anschließend wurde der Zaun zum nächsten Pfosten gespannt und der Vorgang wurde wiederholt.
Besonders die Erstellung der Pfostenlöcher war schwere und anstrengende Arbeit, die von den Schülerinnen und Schülern viel Mühe erforderte. Am Ende waren alle mit dem Ergebnis ihrer Arbeit zufrieden.