Informationen zu UNESCO-Projektschulen

Seit Dezember 2022 ist unsere Schule Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Schulen als interessierte Schule auf Landesebene. Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Deutschland besteht aktuell aus rund 300 interessierten, mitarbeitenden und anerkannten UNESCO-Projektschulen. Die UNESCO-Projektschulen verteilen sich auf alle 16 Bundesländer und alle Schularten.

Die Aufnahme in das Netzwerk in Deutschland erfolgt in drei Stufen: (1) interessierte Schule auf Länderebene, (2) mitarbeitende Schule auf nationaler Ebene und (3) anerkannte UNESCO-Projektschule als Teil des weltweiten Netzwerks (ASPnet). Der gesamte Zertifizierungsprozess dauert etwa vier bis sechs Jahre.

„Die Zukunft braucht weltoffene, politisch kompetente und handlungsfähige Menschen mit Gestaltungskompetenz, die bereit sind, sich für zukunftsfähige Lösungen einzusetzen, mit globaler Perspektive und lokalem Blick. Schule kann und soll Persönlichkeit stärken, Erfahrungen ermöglichen, Wissen vermitteln und Orientierung geben. Hierzu leisten die UNESCO-Projektschulen einen wichtigen Beitrag.“ (Deutsche UNESCO-Kommission)

UNESCO-Projektschulen verankern in ihren Schulprofilen und Leitbildern wie auch im Schulalltag und der pädagogischen Arbeit die Ziele und Werte der UNESCO. Sie setzen sich damit für Frieden, Weltoffenheit und nachhaltige Entwicklung ein.

Diese Aufgabe orientiert sich in den Schulen an sechs thematischen Säulen der UNESCO, von denen in UNESCO-Schulen mindesten drei Säulen im Vordergrund stehen sollen.

Menschen-rechts- und Demokratie-bildung Interkulturelles Lernen und Zusammen-leben in Vielfalt Bildung für Nachhaltige Entwicklung Global Citizenship Education Risiken und Chancen im digitalen Zeitalter Welterbe-bildung

Der Eintritt in das Netzwerk der UNESCO-Schulen war ein logischer Schritt im Rahmen unserer Schulentwicklung. Themen wie „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“, „Menschenrechts- und Demokratiebildung“ oder „Interkulturelles Lernen und Zusammenleben in Vielfalt“ finden sich in vielfältiger Weise in unserem Schulprogramm und unserem Schulprofil wieder. Zudem ist Bildung für Nachhaltige Entwicklung seit dem Schuljahr 2018/19 ein Schwerpunkt im Entwicklungsprozess unserer Schule. Der Blick in unser Schulprogramm macht die vielfältigen Verknüpfungen zu den zentralen Zielen der UNESCO im Bereich von Bildung und Erziehung deutlich:

  • Erziehung zur Demokratie auf der Basis der Menschenrechte
  • Förderung des globalen Lernens
  • Erwerb interkultureller Kompetenz durch vielfältige Begegnungen
  • Umwelterziehung im Sinne der Agenda 21

Im Netzwerk der UNESCO-Schulen geben wir unsere Erfahrungen weiter und profitieren vom Austausch mit anderen UNESCO-Projektschulen. Dabei liegen unsere inhaltlichen Schwerpunkte in den folgenden drei thematischen Säulen:

Menschenrechts-

und

Demokratiebildung

  Interkulturelles

Lernen und

Zusammenleben in Vielfalt

  Bildung für

nachhaltige

Entwicklung

Wesentliche personelle Voraussetzungen für die weitere UNESCO-Arbeit sind mit der Benennung eines UNESCO-Koordinatoren und zwei UNESCO-Koordinatorinnen sowie von Ansprechpartnerinnen und -partnern für UNESCO-Angelegenheiten in den Standorten unserer Schule geschaffen. Eine EPUS-Arbeitsgruppe „UNESCO“ hat sich gebildet und die kontinuierliche und projektbezogene Arbeit aufgenommen.

Inhaltlich haben wir im Entwicklungsprozess unserer Schule und besonders im Schuljahr 2023/2024 immer mehr Aspekte der UNESCO-Arbeit stärker in die Bildungsarbeit und den Schulalltag implementiert und wollen dieses auch in Zukunft fokussieren.