Der Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule” ist mit 500.000 Euro der höchstdotierte Schulpreis in Deutschland. Die Janusz-Korczak-Schule zählt zum dritten Mal nach 2013 und 2016 zu den Preisträgern.

Coronabedingt musste in diesem Jahr auf eine festliche Feierstunde verzichtet werden. Stattdessen gratulierte die Bildungsministerin Frau Gebauer im Rahmen einer Videobotschaft den Preisträgern. In diesem Durchgang hatten sich insgesamt 241 Schulen um den Preis beworben. Nach drei Auswahlrunden konnten landesweit 43 Schulen als Preisträger ausgezeichnet werden.

In der Auszeichnungsbegründung wurde besonders positiv wahrgenommen, dass in der Janusz-Korczak-Schule jedes Kind unter Berücksichtigung individueller lernpsychologischer Voraussetzungen in seinen Kompetenzen gefördert wird. In wesentlichen Bereichen leiste die Schule eine hervorragende Schulentwicklungsarbeit, die nicht nur zentrale Aspekte einer gelingenden Qualitätssicherung, sondern auch die zielgerichtete Einbindung gesundheitsrelevanter Themen in die Gesamtentwicklung beinhalte. Die Schule zeichne sich darüber hinaus durch ein ausgesprochen hohes Maß an gleichwertiger Beteiligung aller Gruppen der Schulgemeinschaft an den Entwicklungsprozessen aus. Es würden gut funktionierende Strukturen und Strategien entwickelt, durch die Ideenfindungen, Planungen, Umsetzungen und Verlaufs- und Ergebniskontrollen gesundheitsverträglich und effizient koordiniert und realisiert werden.

Seit der ersten Preisträgerschaft habe sich die Schule stetig weiterentwickelt. Dabei wurden unter anderem das Intensivpädagogische Konzept und die Entwicklungsdokumentation besonders hervorgehoben.

Die Schule erhält ein Preisgeld in Höhe von 6930 Euro. Das Geld soll für bestehende und zukünftige Aufgaben der Schule verwendet werden. Dabei werden – wie es die Konzeption der Janusz-Korczak-Schule vorsieht – die Schülerinnen und Schüler in den Entscheidungsprozess einbezogen.